November 2007


25.11.2007

Horoskop Steinbock 22.12.–20.01.
Tageshoroskop vom 25.11.07


Heute tut sich aus kosmischer Sicht nicht allzu viel.

Da könnten Sie einen gemütlichen und erholsamen
Sonntag einlegen.

Pflegen Sie ein… vernachlässigtes Hobby, und
schreiben Sie ganz allgemein den Spaßfaktor
größer.

Seien Sie dem Partner gegenüber besonders
aufmerksam.

Unternehmen Sie etwas Nettes zusammen.    

Steinbock-11

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Leider bin ich im Moment sehr beschäftigt, deshalb dieses mal nur eine interessante Links auf der Blogospähre:

In der nächsten Zeit wird es wieder mehr Posts geben.. versprochen!

Von der aller,aller,allerbesten Santanascheibe Inner Secrets.

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die vergangenen zwei nächte waren die hölle, einfach die pure hölle! mein kopf ist total durcheinander, naja gerade nichtmehr so fest.. ich fühle die blicke immer stärker. ich halts nicht aus! ich will weg! ich schreibs hier rein, egal wie lächerlich es klingen mag. freitag auf sontag war ich bei meinem vater. habe dort ein zimmer im obersten stock. da das haus schon so alt ist hört sich das holz immer an als würde jemand darauf rum gehen. ich spürte die blicke immer aus einer richtung. doch etwas hat sich geändert. es ist überall, ich verzweifle schier. irgendwann glaubte ich dann auch noch das die uralte porzellanpuppe auf der holzkiste neben meinem bett mir jede bewegung nachschaut. ich habe angst, noch immer. gestern nacht gings weiter. meine kolleginnen waren da. früher war das gefühl meistens weg wenn leute denen ich vertraue bei mir waren. aber schon wieder wars anderst. meine kolleginnen sagten sie wollen das licht ausmachen, weil sie ansonsten nicht schlafen konnten. ich vermute das ihnen ein blick in mein gesicht gezeigt hat das ich angst habe. stattdessen haben sie einfach das licht runtergedimmt. es war fast dunkel, ich konnte noch knapp die umrisse von ihnen erkennen. ES war über mir, etwas war da, ich spürs doch. ich will verrückt sein, ich will nicht das es dieses schreckliche ES gibt. oder diese mittlerweilen mehrere. ich fühle mich umstellt. bin mir nicht mal sicher ob ihr das lesen werdet, fals ichs nicht mehr senden kann. seit heute fühle ich auch von meiner mutter eine bedrohung ausgehen, keine ahnung wieso.. ich habe angst vor ihr, vor meiner eigenen mutter!!!

ICH WILL HIER WEG, ICH WILL WEG VON DIESER ANGST

Die folgende Geschichte,
wie ja auch alle meine Gedichte, unterliegt
meinem Coyright, daher diese bitte nur
mit meinem copyright verwenden,
wenn Ihr sie veröffentlichen möchtet.

"Es war zu spät…"
(copy Jörg S.)

Annabelle chattete wie jeden day mit Tommy.

"Hallo wie geht`'s?"
"Ganz guti )" antwortete Tommy

"Und wie gehts Dir Anna?"
"Auch ganz guti" schrieb Anna voller Fröhlichkeit ihm.

Es war wie immer beim Chatten.
Auch die Verabschiedung.

Doch etwas war anders heute. Tommy war so einsilbig,
ja fast schweigend,
und das wo er doch immer
ein Feuerwerk an Worten beim Chatten entfachte.

Annabelle hatte ein ungutes feeling.
Deshalb rief sie Tommy später noch einmal an.
Am Telefon das Gleiche wie im Chat,
doch sie wollte ihn nicht fragen, ob irgendetwas mit ihm war.
Sie wusste nicht, warum sie ihm die Frage nicht stellte.

Auch das telephoning war wie immer.
Nur sein einsilbiges Schweigen wirkte hier umso stärker.

So gab sie sich einen Ruck und fragte Tommy
"Wollen wir uns heute treffen?"

"Ja gerne, das Leben ist lang und doch zu kurz,
da ist jeder schöne Moment wichtig."
beantwortete Tommy ihr die Frage
mit einem merkwürdigem Unterton, den sie nicht zu deuten wusste.

"Lass uns bitte an meinem Lieblingsplace treffen, wenn Du es auch möchtest",
fügte er noch hinzu.

"Ja gerne, dann bis bald" erwiederte Annabelle voller Freude.

Als sie an seinem Lieblingsplace waren,
einem Ort der Stille, war auch alles wie immer,
doch sein einsilbiges Schweigen hielt an.

Beim Verabschieden umärmelte sie ihn sehr lang
und gab ihm einen Wangen-Bussy-Kussi
und sagte zu ihm voller Herzensfeeling:
"Hey Tommy, du weisst, ich bin immer für Dich da, wenn was ist"

"Ja, ich weiss, doch das Leben hat lange Wege und der Weg des Todes ist kurz,
so sage ich Dir: Ich hab Dich lieb, wo ich auch bin und was auch passiert,"

Sie war irritiert, liess sich aber nix anmerken,
sie konnte so schwer ihre Gefühle zeigen.

So gingen beide schliesslich an diesem day einen anderen Weg.

Am nächsten Tag war Tommy nicht online,
Annabelle erreichte ihn auch nich telefonisch,
doch sie dachte sich nichts dabei.
"Vielleicht mag er einen day nur für sich sein"
dachte sie sich.

Am übernächsten Morgen, als Annabelle die Zeitung las, erschrak sie.
Eine kleine fast in der Bedeutungslosigkeit fallende Meldung in der Zeitung
liess sie das Folgende lesen:

"Am Morgen des … fand man den zerschmetterten Körper des Tommy S.
Er nahm sich durch einen Sprung von einem Hochhaus,
welches auch "Haus der Selbstmörder" genannt wird,
in der Nacht des…das Leben.
Er hinterliess einen Abschiedsbrief mit den Worten
*Annabell ich hab Dich lieb*

Es war die Nacht des Tages, an dem Tommy
so wie immer und doch anders, so einsilbig schweigend-redend war…

In panischer Angst rief sie bei ihm an.
Nichts…
Sie fuhr voller Verzweiflung zu seiner Wohnung und klingelte immer wieder.
Nichts…

Eine Nachbarin, die gerade nachhause kam,
sprach Annabelle an
"Ja wissen sie denn nicht, der Tommy sprang in den Tod,
steht heute sogar in der Zeitung.
Dabei lachte und lächelte er immer, und half mir auch manchmal.
man sah gar nicht, dass er so voller Verzweiflung war."

Annabelle schrie und brach in Tränen aus
und erinnerte sich
an den Chat, das Tele und das Treffen…

Den Satz, den Tommy beim Abschied zu ihr sagte:
"Ja, ich weiss, doch das Leben hat lange Wege und der Weg des Todes ist kurz,
so sage ich Dir: Ich hab Dich lieb, wo ich auch bin und was auch passiert,"

Sie hatte ihm beim letzten Abschied
kein
"Ich hab Dich lieb" zu ihm gesagt.

Sie würde es ihm nie mehr sagen können.
Zu spät…

Leider bin ich im Moment sehr beschäftigt, deshalb dieses mal nur eine interessante Links auf der Blogospähre:

In der nächsten Zeit wird es wieder mehr Posts geben.. versprochen!